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die magischen 3500kg - sinnvolle Vorschläge Gewicht einzusparen

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die magischen 3500kg - sinnvolle Vorschläge Gewicht einzusparen

Beitrag  Stickfabrik am 20.08.14 1:35

Hallo zusammen,

ich hatte das Thema schon einmal mit mäßiger Resonanz an anderer Stelle zur Diskussion gestellt, vielleicht fällt das Thema ja in diesem Forum auf fruchtbaren Boden.

Auslöser meiner Überlegungen das Wohnmobil leichter zu machen war ein Besuch auf der Waage. 3220kg vollgetankt, ohne Wasser, Gasflasche und Fahrer. Normalerweise würde ich Auflasten. Entsprechend tragfähige Reifen und eine Luftfederung sind eingetragen, daher eingetragene Achslast vorne 1850kg, hinten 2120kg.

Dann aber dürfen aber unsere beiden Kinder das Wohnmobil nicht mehr fahren. Dazu kommt, dass die DPF Nachrüstlösung der SK-Handels GmbH derzeit nur für Fahrzeuge bis 3,5t lieferbar bzw. Tüv geprüft ist.

Bei der Suche nach Ideen habe in in einem Forum bei einem ähnlichen Thema die Idee gefunden, dass am schon dadurch Gewicht sparen kann, wenn man die Nummerschilder ohne die schwarzen Werberahmen montiert.

Natürlich könnte man über solche Vorschläge spotten, ich nehme auch solche Vorschläge ernst bei denen man wie bei den Nummernschildträgern vermutlich nur 300 Gramm Gewicht spart. Aber gerade die kleinen Dinge sind es, die man gerne bei der Suche nach überflüssigem Gewicht übersieht. Es ist die Summe der kleinen Dinge mit denen man Gewicht spart

Um die Diskussion in Gang zu bringen habe ich nachstehend mal einige der Dinge die mir eingefallen sind zusammengestellt:

Felgen - Mein Fahrzeug ist mit 215/75R16C113Q Reifen, auf serienmäßigen Felgen mit Radkappen ausgestattet.-- Mein erster Gedanke war die werksmäßigen Stahlfelgen durch Alufelgen mit entsprechender Tragfähigkeit zu ersetzen. Die Angaben wie viel Gewicht man dadurch sparen kann schwanken zwischen 1kg bis 4kg pro Rad- vielleicht hat jemand origniale 15" und 16" Stahlfelgen ohne Reifen in der Garage, so dass man mit gewogenen Werten anstatt Schätzungen arbeiten kann.

Reserverad / Reserveradhalter - Ein Thema welches sicherlich schon heiss diskutiert wurde mit allem Pro und Kontra . Bei einer Fahrt in entlegenen Gegenden würde ich eher zwei Reserveräder mitnehmen als nur eins. Die Frage ist, muss es aber wenn man nur in Deutschland, Benelux, Österreich, Frankreich und Italien unterwegs ist (also dem Ducato/Boxer/Jumper Kerngebiet) neuer Reifen sein ... oder reicht wegen des Gewichts eine kleinere Reifengröße bzw. ein Reifen an der Verschleißgrenze um von der Autobahn zu kommen.

Dachgepäckträger - Angesichts der Tatsache, dass ich ohnehin nicht mehr viel Zuladen kann hat sich mir die Frage gestellt, welchen Nutzen der werkseitige Dachgepäckträger bzw. Dachgalerie hat . Wirklich Stabil und zur Aufnahme von Lasten geeignet ist die Konstruktion nicht, zumal Querstreben fehlen. Also nur für die Optik ... kann ich mir diese Kilo sparen.

Heckleiter - Mein Pegaso ist mit einer ausklappbaren Heckleiter ausgestattet. Eine Heckleiter ist ja ganz praktisch wenn man mal auf das Dach muss um an die Antenne, den Kamin oder eine Dachluke zu gelagen. Wofür aber ausklappbar ? In meinem ersten Pirat F vor 30 Jahren waren die Heckleiter und die Alkhovenleiter aus dem gleichen Material. Wenn man aufs Dach wollte hat man die Heckleiter mit der Alkhovenleiter nach unten verlängert - also back to the roots ... die Scharniere und das hochklappbare Stück Leiter kommen auch auf meine Liste.

Markise - Die Markise bringt sicherlich noch mal 20-25 KG ... das sollte man Bedenken bevor man diese nachrüstet. Ich hab das Fahrzeug mit Markise gekauft und werde mit dem Fahrzeug kein Wintercamping machen, da ich hierfür im Winter einen Wohnwagen in Südtirol stehen habe... . Ansonsten würde die Markise im Winter zugunsten der Schneeketten und anderer Ausrüstung zuhause bleiben.

Wagenheber/Zusatzstützen - Die ausklappbaren Zusatzstützen meines Wohnmobils waren wohl beide defekt und wurden vom Vorbesitzer schon demontiert. Mit Blick auf das Gesamtgewicht stellt sich dann mir die Frage ob man wieder zwei festangebaute Stützen samt Halterungen anbaut. Ein Wagenheber muss sowieso ins Auto. Mit zwei Scherenwagenhebern oder zwei hydraulischen Wagenhebern könnte man das Fahrzeug auf beiden Seiten abstützen - in Verbindung mit Keilen und Zusatzstützen sogar perfekt in die Waage stellen -- was haltet Ihr für die mit Blick auf das Gewicht beste Lösung

Sitzgruppe - Eingetragen sind 6 Sitzplätze (inkl. Fahrersitz) - Wenn man für die 5 Mitfahrer jeweil die 75kg kalkuliert, welche bei der Berechnung des Leergewichts für den Fahrer eingerechnet werden, dann wären bei dem eingetragenen Leergewicht von 3080kg nur 45kg Zuladung für das Gepäck von 6 Personen übrig. Wir werden das Wohnmobil nur mit 2 Personen nutzen - also was kann dann raus.

Die Sitzgruppe konnte wohl mal zum Gang hin zu einem Bett für 2 Personen erweitert werden. Die zusätzlichen Polster hierfür hat schon einer der Vorbesitzer aus dem Wohnmobil entfernt. Zum verbreitern der Sitzfläche ist werkseitig in beiden Bänken ein massives, ausschiebbares Stahlgestell eingebaut. Gleichzeitig diesen diese Gestelle auch zur Aufnahme der Sitzgurte, welche offensichtlich seit Jahren ungenutzt in den Kästen liegen. Ich denke, inkl. der Sicherheitsgurte, Kopfstützen etc kann ich hier einige für uns überflüssige Kilo ausbauen und auf Lager legen.

Matratzen - Nach den Sitzen kommen die Betten dran. Die beiden Matratzen sind noch original und werden nach 14 Jahren sicherlich ausgetauscht. Wenn ich in verschiedenen Foren Diskussionen über Matratzen gefunden habe, dann immer nur über Bequemlichkeit etc. - hat hier jemand schon einmal Angaben zu dem Quadratmeter-oder Kubikmetergewicht der unterschiedlichen Matratzen gefunden ....?

Lattenrost - Die Matratzen im Alkhoven bzw. über der Heckgarage liegen auf Lattenrosten. Es gibt im Campingzubehör Vliesmatten (z.B. 3Mesh Polsterunterlage) welche ca. 1cm Aufbauhöhe haben und leicht sind, hat hier jemand mit Erfahrugen gemacht.

Elektroanlage - bisher hat mein Wohnmobil eine gewachsene Elektroinstallation. Hier ein Trennrelais, da einen Battereilader, dazu noch zwei Inverter für Fernseh und Klimaanlage und sicherlich noch einige Überraschungen. Ich weder hier das Stückwerk durch ein Kombigerät (Wechselrichter, Laderegler, Netzteil in Einem) austauschen. Den Multiplus von Victron gibt es bei 10kg Eigengewicht bis 1600W. Die Truma-Klimaanlage hat 650W Leistungsaufnahme also würde auch die Nummer kleiner reichen.

Batterie - bisher habe ich bei allen meinen Fahrzeugen wenn ein Batteriewechsel anstand den Zollstock geholt und nachgemessen welche größere Batterie in die werksmäßige Halterung passt - hier werde ich nun wohl den umgekehrten Weg gehen müssen und überprüfen müssen, welche Starterbatterie im Normalbetrieb (nicht bei Wintercamping) für den 2,8 TD ausreicht. Danach steht die Frage im Raum im Raum welche Wohnraumbatterie bei einem guten Leistungsgewicht auch noch bezahlbar ist? Die Entscheidung wird wohl auf eine AGM Batterie herauslaufen.

Doppeltrittstufe - sicherlich Einsparpotential in Sachen Gewicht bietet auch die elektrische Doppeltrittstufe - bisher ist hier eine massive Konstruktion aus ursprünglich lackierten Flacheisen mit Trittstufen aus Edelstahl montiert. Hier wäre eine Gewichtsersparnis durch die Umrüstung auf eine Omnistep 440 oder 500 möglich - fragt sich nur, ob die auch die auch für Besucher mit 120kg Gewicht geeignet ist.

Gasflasche - Im Sommer sollte wohl eine Gasflasche ausreichen , und dann am Besten eine aus Aluminium.

Fahrräder/Fahrradträger - Das Wohnmobil hat eine Heckgarage ..und wenig Zuladung. Warum also noch zusätzliches Gewicht durch einen Fahrradträger. Der hat hiermit seinen Platz auf meiner Einsparliste. Bei den Fahrräder werde ich wohl nach leichteren Modellen Ausschau halten, welche dann auch in die Heckgarage passen.

Bodenbelag - Jeder Wohnmobilhersteller verlegt erst einmal einen Boden und baut anschließend die Einrichtung darauf. In den Schränken, Bänken und unter dem Bad ist dieser Boden. Mit der Folge, dass wenn einmal Feuchtigkeit im Boden drin ist diese nicht mehr raus kommt.
In meinem Wohnmobil hat dann zusätzlich jemand Laminatfussboden verlegt, das kommt als erstes raus. Vermutlich ist der original Boden nicht mehr der Schönste. Daher überlege ich aus diesen komplett rauszunehmen (auch in den Schänken) und nur im sichtbaren Bereich neu zu verlegen. Wenn man den Holzboden in den Schränken und unter den Bänken lackiert spart man Gewicht und hat mögliche Schäden schneller entdeckt - was meint Ihr dazu.  

Ducato Fahrgestell - Das Ducato Fahrgestell wird unter die verschiedensten Fahrzeuge gebaut. Daher vermute ich, daß es am Fahrgestell oder im Führerhaus diverse Bauteile gibt, welche man für ein Wohnmobil nicht benötigt, die aber werkseitig Standart sind.

So .. und nun warte ich auf Eure Gedanken zu dem Thema und sinnvolle Vorschläge

P:S. meine Frau und ich haben uns vorgenommen auch etwas abzunehmen... Very Happy

Gruß Gerd
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Stickfabrik

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